Konzeption

Unser Bild vom Kind und seiner Familie wird auch heute noch bestimmt von der christlichen Grundhaltung Pauline von Mallinckrodts.

Wir verstehen die Kita als einen geschützten Ort, der dem Grundbedürfnis aller Kinder nach Zuwendung, Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit nachkommt. Hier werden ihre Bedürfnisse wahrgenommen und sie und ihre Familien erfahren individuelle Wertschätzung. Sie können sich wohlfühlen und mit Freude an einem strukturierten und abwechslungsreichen Alltag teilnehmen.

 

Grundlegende Ziele der Arbeit sind:

  • Individuelle Entwicklung – Unterstützung und Begleitung des Kindes zu einer eigenständigen Persönlichkeit
  • Soziale Kompetenzen – Wir fördern und stärken die Gemeinschaftsfähigkeit des Kindes und die Entwicklung seiner sozialen Fähigkeiten
  • Lernkompetenzen – Wir fördern die Neugier des Kindes am spielerischen Lernen und seine ganzheitliche Entwicklung

Wir arbeiten teiloffen und situationsorientiert mit psychomotorischen Ansatz.

Primäre Erziehungs- und Bildungsbereiche in unserer Einrichtung

Wahrnehmung, Bewegung, Sprache, Interkulturelles Lernen, Beziehungen, Religiosität

Alle anderen Bildungsbereiche wie musisch-ästhetische Bildung, mathematische und naturwissenschaftliche Bildung sowie Körper und Gesundheit sind natürlich ebenso Bestandteil unseres Alltags.

Sprachförderung

Wir bieten Sprechanreize im Alltag und begleiten den Alltag durch Sprache. Wir etablieren vielfältige Sprechanlässe und unterstützen eine Gesprächskultur in den Gruppen. Auch musikalische und rhythmische Angebote begleiten unseren Alltag. Eine zusätzliche Beobachtung und Förderung durch geschulte Kollegen/-innen gehört selbstverständlich dazu.

Religiosität

Durch die Sensibilisierung der Kinder für die begreifbare und unfassliche Welt, das Wahrnehmen und zelebrieren von schönen Momenten und der Gemeinschaft, die Vermittlung von Werten im Umgang miteinander und das Kennenlernen unterschiedlicher Religionen, das Erzählen biblischer Geschichten und das Feiern christlicher Feste zeigen wir den Kindern eine Möglichkeit ihr Leben zu gestalten.

Sexualkonzept

Wir sind uns einig, dass die Entdeckung des eigenen Körpers, Sinneserfahrungen unterschiedlichster Art, Kenntnisse über den eigenen Körper und seine Vorgänge zu unserem Bildungsauftrag gehören. Wir sind uns auch einig darüber ,dass dabei individuelle, familiäre und kulturelle Grenzen beachtet werden müssen und werden und dass Grenzverletzungen jeglicher Art nicht geduldet werden.

Förderung der Wahrnehmung

Unsere Raumgestaltung (auch im Außengelände) und unser Materialangebot ermöglichen bereits den 2-jährigen Kindern Sinnes- und Wahrnehmungserfahrungen unterschiedlicher Art. Das Erforschen der Umwelt (drinnen und draußen) macht neugierig und fördert Interesse an verschiedenen Bildungsbereichen.

Interkulturelles Lernen

Das Wahrnehmen und das Kennenlernen unterschiedlicher aber auch gemeinsamer Traditionen und Feste sind ein Bestandteil unseres Alltags. Unterschiedliche Sprachen und Gewohnheiten werden als Bereicherung und nicht als Belastung gewertet.

U3 Konzept

Wir nehmen wahr, dass Kinder unter 3 Jahren andere Bedürfnisse haben und richten unseren Tagesablauf, die Raumgestaltung und die Angebote danach aus. Besonders eng arbeiten wir mit den abgebenden Eltern zusammen um einen behutsamen Übergang in die Kita zu ermöglichen. Wir betreuen in jungen Kinder in einem geschützteren Rahmen und legen viel Wert auf einen guten Übergang in die Gruppe der Älteren.

Bewegungsangebote 

Die Räume und das Außengelände sind so gestaltet, dass den Kindern Bewegungsanreize/-erfahrungen in vielfältiger Weise möglich sind. Geschultes und gut motiviertes Personal ist vorhanden.

Beziehungen

Wir stärken das Gemeinschaftsgefühl durch Rituale, Lieder, Aktionen, Gruppenkreise usw. Die Stärkung der Wahrnehmung und der Äußerung von Gefühlen, die Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien und die Förderung der Eigenständigkeit sind für uns wichtige Punkte zur Entwicklung einer guten sozial-emotionalen Kompetenz.

Gender

Mädchen sind anders und Jungen auch. Wir sind uns bewusst, dass Unterschiede im Lernen, der Entwicklung in verschiedenen Bereichen, der sozialen Vernetzung, der Interessen neben den individuellen Unterschieden durchaus auch geschlechtsbedingt sein können und lassen dies zu. Unterschiedliche Materialien und Angebote stehen sowohl Mädchen als auch Jungen zur Verfügung. Wir informieren uns und bilden uns fort.

Vorschulkonzept

Unsere Vorschularbeit soll nicht als Verschulung verstanden werden. Hier werden die Kinder spielerisch an Themen herangeführt, die sowohl ihre kognitiven, emotionalen, motorischen und sozialen Fähigkeiten, als auch ihre Konzentrationsfähigkeit fördern. Sie werden damit auf möglichst alle Anforderungen vorbereitet, die die Schule an sie stellt. Dies geschieht sowohl im Alltag in den Stammgruppen als auch durch gezielte Projekte und eine Vorschul-AG.